Statistik zu geringfügig entlohnten Beschäftigten

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Auszug aus der Beschäftigungsstatistik Revision 2014 der Bundesagentur für Arbeit:

Die Anzahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten im Nebenjob verringern sich um rund 300.000 oder 11,3 Prozent. Dagegen fällt die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten um 250.000 oder 5,1 Prozent (30.06.2013) höher aus. Diese Änderungen sind darauf zurückzuführen, dass mit der neuen Datenaufbereitung die Art der Beschäftigung (sozialversicherungspflichtig oder geringfügig oder beides) genauer bestimmt werden kann. Insbesondere die Wechsel zwischen den Beschäftigungsarten können nun präziser als bisher ermittelt werden.

Die Zahl der Zweitjobber hat sich von 2003 bis 2014 mehr als verdoppelt. Häufig steckt finanzielle Not dahinter. Für immer mehr Beschäftigte reicht das Einkommen aus einem Job nicht mehr aus. Deutschland ist das Land der Geringverdiener. Wenn man einmal von Litauen absieht, steht Deutschland im Niedriglohnsektor an der Spitze der EU.

Zeitraum Ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte Im Nebenjob geringfügig entlohnte Beschäftigte Geringfügig entlohnte Beschäftigte (Gesamt)
Dez. 2003 4.594.671 1.183.501 5.778.172
Dez. 2004 4.942.139 1.489.399 6.431.538
Dez. 2005 4.965.924 1.589.805 6.555.729
Dez. 2006 5.013.464 1.706.446 6.719.910
Dez. 2007 5.039.305 1.843.691 6.882.996
Dez. 2008 5.018.869 1.944.708 6.963.577
Dez. 2009 5.083.023 2.007.226 7.090.249
Dez. 2010 5.043.089 2.090.253 7.133.342
Dez. 2011 5.021.228 2.206.313 7.227.541
Dez. 2012 5.017.797 2.321.182 7.338.979
Dez. 2013 5.047.686 2.392.003 7.439.689
Dez. 2014 5.012.350 2.466.985 7.479.335

Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Aufgrund einer rückwirkenden Revision der Beschäftigungsstatistik im August 2014 können diese Daten von zuvor veröffentlichten Daten abweichen.)

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