Steuerangaben beim Mitarbeiter in der Online Lohn-Software ilohngehalt eingeben

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Online Lohn-Software ilohngehalt - Steuerangaben beim Mitarbeiter

 
Die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) des Arbeitnehmers beinhalten Steuerklasse, Faktor, Kinderfreibeträge, Steuerfreibetrag Monat/Jahr, Hinzurechnungsbetrag Monat/Jahr und Kirchensteuermerkmale.
Arbeitnehmer mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, mussten bis 2013 ihrem Arbeitgeber vor Beginn des Kalenderjahres oder bei Eintritt in das Arbeitsverhältnis eine Lohnsteuerkarte vorlegen. Die Lohnsteuerkarte stellte die Wohnortgemeinde des Arbeitnehmers aus.
Die Lohnsteuerkarte 2010 war die letzte ihrer Art. Die Gemeinden stellten für das Kalenderjahr 2011 keine Lohnsteuerkarten mehr aus. Die Gültigkeit der Lohnsteuerkarten 2010 sowie der später ausgestellten Ersatzbescheinigungen wurde bis zur erstmaligen Anwendung der ELStAM verlängert.

Ausführliche Informationen zu folgenden Themen:

Wenn der Mitarbeiter nicht lohnsteuerpflichtig ist, bleibt alles leer. Das trifft z. B. auf geringfügig Beschäftigte zu.
Die Pauschalierungsmöglichkeit mit 2% ist bei 400-Euro-Minijobs nicht gesetzlich vorgeschrieben (Kannvorschrift). Das bedeutet, dass anstelle der Pauschalierung der Lohnsteuer mit 2% auch ein Lohnsteuerabzug nach Lohnsteuerkarte möglich ist.

Die vierstellige Finanzamtsnummer und den Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) finden Sie ebenfalls auf der Lohnsteuerkarte bzw. einer vom Finanzamt ausgestellten Ersatzbescheinigung.

eTIN steht für electronic Taxpayer Identification Number oder: elektronische Transfer-Identifikations-Nummer
Die eTIN ist ein 14-stelliger Ordnungsbegriff, der aus den persönlichen Daten Name, Vorname und Geburtsdatum gebildet wird. Sie besteht aus den Großbuchstaben A bis Z und den Ziffern 0 bis 9. Solange sich die persönlichen Daten, z. B. durch eine Namensänderung, nicht ändern, behält die eTIN ihre Gültigkeit. Die Berechnungsmethode schließt nicht aus, dass verschiedene Personen dieselbe eTIN bekommen. Die Einführung der eTIN im Jahr 2003 wurde im Zusammenhang mit ELSTER notwendig.
Die eTIN war in die elektronische Lohnsteuerbescheinigung aufzunehmen und gilt unabhängig von der alten Steuernummer des Steuerpflichtigen. Die eTIN war nur zur vorübergehenden Verwendung geplant, bis das steuerliche Identifikationsmerkmal nach § 139b AO für natürliche Personen, die wirtschaftlich tätig sind, zur Verfügung steht.

Die Steueridentifikationsnummer wurde zum 01.07.2007 eingeführt. Sie ersetzt für natürliche Personen die bisherige alte Steuernummer und die eTIN. Die Steueridentifikationsnummer hat eine lebenslange Gültigkeit. Sie ist für die Einkommensteuer vorgesehen und auf den Bereich der Finanzverwaltung beschränkt. Ziel ist die Vereinfachung des Steuersystems. Die Steueridentifikationsnummer ist für die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (elektronische Lohnsteuerkarte) notwendig.

Ausführliche Informationen zu Steuernummer - eTIN - Steueridentifikationsnummer (IdNr)

Als Lohnsteuerbescheinigung wurden die Eintragungen, die der Arbeitgeber auf der Rückseite der Lohnsteuerkarte vorzunehmen hatte, bezeichnet. Diese Bezeichnung ist mit Einführung des elektronischen Verfahrens beibehalten worden.

Arbeitgeber sind zur Durchführung eines Lohnsteuer-Jahresausgleichs verpflichtet, wenn sie am 31. Dezember des Ausgleichsjahres mindestens zehn Arbeitnehmer beschäftigen. Rechtsgrundlage für diesen Lohnsteuer-Jahresausgleich ist § 42b EStG. Beschäftigt der Arbeitgeber weniger als zehn Arbeitnehmer, ist er zur Durchführung berechtigt.
Hier können Sie festlegen, ob auf den Lohnsteuer-Jahresausgleich in der nächstfolgenden Dezember-Lohnabrechnung für diesen Mitarbeiter verzichtet werden soll. Die Anwendung führt standardmäßig für alle Mitarbeiter mit der Dezember-Lohnabrechnung einen Lohnsteuer-Jahresausgleich durch. Die Anwendung überprüft dabei automatisch, ob alle gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen vorliegen.

Wenn Sie Arbeitnehmer beschäftigen, die in Bremen oder im Saarland kammerpflichtig sind, muss bei Kammercode die entsprechende Auswahl getroffen werden (Arbeitskammer des Saarlandes, Arbeitnehmerkammer Bremen).

Bei Pauschsteuerberechnung ist für geringfügig Beschäftigte, bei denen die Lohnsteuer pauschaliert (Anwendung eines Prozentsatzes) wird, der Träger der pauschalen Steuern festzulegen. Im Normalfall trägt der Arbeitgeber die pauschale Lohnsteuer. Eine Abwälzung der Pauschalsteuer auf den Arbeitnehmer ist aber möglich. Das gilt auch für die 2 %ige Pauschalsteuer für sog. 400-Euro-Jobs.
Ausführliche Informationen zur Lohnsteuerpauschalierung

Wenn der Mitarbeiter Sonntags,- Feiertags- und Nachtzuschläge bekommt, muss angegeben werden, an welchen Wochentagen gearbeitet wird.

Vor dem Verlassen der Eingabemaske, müssen Sie durch Klick auf Speichern die eingegebenen Daten speichern!

Die Schaltfläche Korrektur ist notwendig, wenn Sie bereits abgerechnete (gebuchte) Daten korrigieren möchten. Wenn Sie Daten ändern wollen, die sich auf die Zukunft (noch nicht abgerechnete Perioden) beziehen, können Sie die Änderungen einfach in den entsprechenden Feldern vornehmen. Um die Schaltfläche Korrektur anklicken zu können, muss für den betreffenden Mitarbeiter mindestens eine Lohnabrechnung durchgeführt worden sein.

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