Grundlagen der Lohn- und Gehaltsabrechnung - Personalarbeit

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Bedeutung der Personalarbeit

Die Bedeutung der Personalarbeit hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Aus einer nachgelagerten betrieblichen Teilfunktion ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie geworden.

Der Arbeitnehmer wird in vielen Unternehmen nicht mehr wie eine Kostenstelle mit zwei Ohren behandelt, sondern zunehmend als wichtigste Unternehmensressource, als Wertschöpfungsfaktor.

Ursachen für diese Entwicklung:

  • Die rasante Verkürzung von Wissenszyklen.
  • Zunehmende Technologisierung
  • Zunahme an Komplexität und Dynamik
  • Globalisierung und Internationalisierung der Märkte
  • Wertewandel innerhalb der Gesellschaft, Megatrend zur Individualisierung, Work-Life-Balance (Vereinbarkeit von Familie und Beruf)
  • Der Demografische Wandel in der Gesellschaft
  • Wertschätzung der Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Diversity Management)

In einer modernen Informationsgesellschaft sind es Menschen und ihre Qualifikationen, die durch Arbeit und mit Hilfe von Wissen aus Rohstoff Kapital schlagen. Damit wird die menschliche Intelligenz zum wesentlichen Erfolgsfaktor.
Der Erfolg eines Unternehmens hängt ganz entscheidend von der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter ab.

Personalbeschaffung

Für den Arbeitgeber stellen sich zwei zentrale Fragen:

  1. Wo kann man die Personen finden, die gebraucht werden?
  2. Wie wählt man die am besten geeignete Person aus?

Vor der Suche sollten folgende Punkte geklärt werden:

  • Beginn der Tätigkeit
  • Anforderungs- und Qualifikationsprofil
  • Wie lange wird die Arbeitskraft benötigt?
  • Arbeitsplatz

In vielen Fällen ist es sinnvoll eine Personalberatung einzuschalten.

Personalentwicklung

Die demografische Entwicklung führt in den kommenden Jahren zu massiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Der Fachkräftemangel ist bereits heute in einigen Wirtschaftsbereichen zu spüren. Die Unternehmen müssen durch verschiedene Maßnahmen ihre eigene Attraktivität erhöhen, um Fachkräfte anwerben zu können und zu halten. Die Website www.einfachmehrgeld.de bietet eine Vorstellung der wichtigsten steuerfreien und steuerbegünstigten Arbeitgeberleistungen.

Zur Personalentwicklung gehören:

  • Personalbildung
  • Personalförderung
  • Organisationsentwicklung

Die Gestaltung der Arbeitszeit hat einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Sicherheit des Personals.

Die Notwendigkeit zur Flexibilisierung der Arbeitszeit hat eine ganze Reihe von verschiedenen Arbeitszeitmodellen entstehen lassen. Zur Umsetzung dieser Arbeitszeitmodelle ist in der Regel ein Arbeitszeitkonto notwendig.

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Das Peter-Prinzip

Wenn man sich die jüngsten Skandale in der Politik und der Wirtschaft anschaut, kommt man schnell zu der Einsicht, dass die Unfähigen überall auf der Welt das Sagen haben. Damit hat das Peter-Prinzip, benannt nach dem Buch von Laurence J. Peter und Raymond Hull aus dem Jahr 1969 nichts an Aktualität eingebüßt.

Kernaussagen:

  • In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.
  • Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.

Wenn es genügend Zeit und genügend Hierarchiestufen gibt, steigt jeder Beschäftigte bis zu seiner Stufe der Inkompetenz auf und verharrt dort.

YouTube-Video: Das Peter Prinzip (4,43 Min.)

Scott Adams ging in seinem Buch "Das Dilbert-Prinzip" noch einen Schritt weiter. Nach seinen Beobachtungen werden die ineffizientesten Arbeiter unverzüglich ins Management versetzt, wo sie den geringsten Schaden anrichten können.

Auch der US-Forscher David Dunning befasste sich mit diesem kuriosen Phänomen. Als Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet man eine Wahrnehmungsstörung. Danach sind inkompetente Menschen oft zu inkompetent, um ihre Inkompetenz zu bemerken. Ein Schelm wer da an einen bestimmten Bundespräsidenten denkt.

Kernaussagen:

  • Je weniger man weiß, für desto schlauer hält man sich.
  • Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen.

Der britische Soziologe C. Northcote Parkinson forschte ebenfalls auf diesem Gebiet. Im Jahr 1957 erschien Parkinsons Gesetz und andere Untersuchungen über die Verwaltung.

Kernaussagen:

  • Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.
  • Jeder Angestellte wünscht die Zahl seiner Untergebenen, nicht jedoch die Zahl seiner Rivalen zu vergrößern.
  • Angestellte schaffen sich gegenseitig Arbeit.
  • Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens.
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